„Den Bock zum Gärtner gemacht”
SED-Opfer fordern von Marianne Birthler Konsequenzen
Datum: Berlin, 05.03.2010/cw
Berlin, 6.03.2010/cw – „Sofortige Konsequenzen”
fordern SED-DDR-Opfer nach dem Bericht der BERLINER MORGENPOST
(Ausgabe von heute) über „das Vorleben des Birthler-Direktors, ”Hans Altendorf.
Nach dem Bericht von Dirk Banse und Uwe Müller
soll der seit 2001 in der Stasi-Unterlagenbehörde als Direktor und damit
rechte Hand von Marianne Birthler tätige Altendorf eine
lebhafte linksextreme Vergangenheit aufweisen, die eine unmittelbare Nähe zu
kommunistischen Tarnorganisationen und Gruppen hatte.
„Sollten sich die schwerwiegenden Vorwürfe bestätigen,
wäre Altendorf als Direktor einer Aufklärungsbehörde
über die Verbrechen der DDR-SED-Diktatur unhaltbar”,
stellte die Vereinigung 17. Juni in einer ersten Reaktion auf den Bericht fest.
„Gerade die sogen. Birthler-Behörde muss über jeden Verdacht der
möglichen Verschleierung von Vorgängen im ehemaligen MfS der DDR
erhaben sein und allein die Möglichkeit einer Beseitigung von Beweisen über
Unterwanderungsversuche der alten Bundesrepublik ausschließen.
Mit der Beschäftigung von politisch belasteten Personen in der
Behörden-Spitze öffne diese für die Aufarbeitung wichtige Behörde
den Verdächtigungen Tor und Tür.”
Der Vorsitzende Carl-Wolfgang Holzapfel betonte,
dass die SED-Verfolgten bislang großes Vertrauen in die von
Marianne Birthler geführte Behörde und deren Namens-Patronin habe.
Dies sei aber kein Persilschein und „impliziere keinesfalls die Zustimmung,
ausgerechnet in der Aufarbeitung den Opfern der Stasi Vorreiter des kommunistischen Unrechtssystems
vor die Nase zu setzen. Es reiche”, so Holzapfel,
„wenn der Sozialverband Deutschland ohne Skrupel einen ehemaligen Offizier der Stasi
weiterhin in der Beratung auch von Diktatur-Opfern beschäftige. Das sei Skandal genug.”
Als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender wisse er um die Schwierigkeit,
„nach so vielen Jahren der Tätigkeit gegen Mitarbeiter vorzugehen”,
so Holzapfel. Andererseits gäbe es im politischen Raum genug Arbeitsfelder,
um einen ehemaligen Tarnarbeiter kommunistischer Visionen in einem konfliktfreien Raum
zu beschäftigen. Für die Spurensucher eigener leidvoller Vergangenheit sei hingegen eine solche
Personalie nicht länger zumutbar.
V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Vors. Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.,
Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953 –
Internet: www.17juni1953.de
Marianne Birthler, Foto: © Ralf Grüder, 15.01.2009.
ZUM SCHUTZE UNSERER ARBEITER-UND-BAUERN-MACHT
haben sie den drei-jährigen Dienst beim Wachregiment des Ministeriums für Staatssicherheit begonnen.
Sie schwören: Ihrem Vaterland, der Deutschen Demokratischen Republik, allzeit treu zu dienen, sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung unter Einsatz ihres Lebens gegen jeden Feind zu schützen, den miltärischen Vorgesetzten ungbedingten Gehorsam zu leisten, immer und überall die Ehre unserer Republik und des Ministeriums für Staatssicherheit zu wahren.
Kopie: BStU, gestempeltes Dokument der Birthler-Behörde.
LINK: Vereinigung 17. June e.V.
Die Regionen der »Unberührbaren«
Frau Birthler bewegt sich in den Regionen der Unberührbaren!
Das stellen auch schon ihre Mitarbeiter fest.
Sie braucht nur noch die Zahlen der „bearbeiteten” Anfragen,
damit die Gelder lange und reichlich fließen. Wie tief und gründlich im Einzelfall recherchiert wird,
spielt letztendlich keine Rolle. Und wenn ein Insider mit diesem von Gestern konfrontiert sagt:
„Ihn würde NICHTS mehr überraschen und wundern bei der BStU”,
bin ich dafür, dass die Behörde umgehend geschlossen wird,
denn was soll ich mit der Akte anfangen über deren Herausgabe oder nicht Herausgabe
STASI-Schweine letztendlich entscheiden.
Die Übernahme der 50 Hauptamtlichen hat doch damals Gauck beschlossen.
Dies ist der Preis dafür, denn die 50 hatten einen Eid abgelegt ... und wer und wann soll
sie ihres Eides enthoben haben??
Adam Lauks [Folteropfer der STASI]
LINK: Stasi-Folteropfer